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Unsere
Kompetenzbereiche

Die Bündelung unserer standortübergreifenden Kompetenzbereiche ermöglicht es uns, Ihnen bei komplexen Krankheitsbildern und Therapien die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.

Sie profitieren von unserem Wissen und unserer mehr als 30-jährigen Erfahrung. Je nach Fragestellung haben wir den richtigen Facharzt und Experten sowie die entsprechend modernsten Geräte für Sie.

Kardioradiologie

Das Herz ist der Motor des Körpers und zählt somit zu den wichtigsten Organen, zum wichtigsten Muskel. Doch immer häufiger macht das Herz schlapp und die Ursachen dafür sind vielfältig. Wir finden für Sie heraus, an welcher Stelle Ihr Herz stolpert.


Unsere Praxis in Bochum an den Augusta Kliniken ist von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) als „DRG-Zentrum für kardiovaskuläre Bildgebung“ ausgezeichnet worden. Bundesweit gehören wir zu den 75 DRG-Zentren.


Unseren Patienten können wir durch unsere interdisziplinäre Diagnostik des Herzens mittels Kernspintomographie und Computertomographie die bestmögliche Betreuung, einen Therapieansatz, aber auch eine Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen geben.


Patienten mit Herzerkrankungen erhalten durch die Zusammenarbeit vom evidia MVZ Radiologie Bochum an den Augusta Kliniken mit Nuklearmedizinern, Gefäßchirurgen und Kardiologen eine 360°-Betreuung.


Welche Untersuchungsmethode zum Einsatz kommt, ist von verschiedenen Kriterien abhängig. Das Herz-CT eignet sich hervorragend für die Darstellung der Koronararterien. So bleibt es Patienten häufig erspart, einen Katheter in die Arterie der Leiste oder des Arms einzuführen. Soll die Struktur, Funktion und die Vitalität des Herzens beurteilt werden, wird vorrangig die Untersuchung mittels Herz-MRT angewendet.


PD Dr. Karsten Beiderwellen, Leiter unseres Zentrums, hat die Qualifizierungsstufe Q3 für das Herz-MRT und Q2 für das Herz-CT.

Prostatadiagnostik

Unser evidia MVZ in Bochum an den Augusta Kliniken ist von der Deutschen Röntgengesellschaft, speziell für die Prostata Diagnostik zertifiziert.


Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorart bei Männern über 50 und steht hinsichtlich der zum Tode führenden Krebserkrankungen an 3. Stelle. Jährlich erkranken mehr als 50.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Die MRT ist schon jetzt fester Bestandteil der Prostata Diagnostik und aktuellen Leitlinie. Die Bildgebung wird immer wichtiger und ist derzeit das beste Verfahren bildgebenden Prostatadiagnostik. Das Ziel dabei ist, verdächtige Veränderungen in der Prostata zu erkennen und zu benennen, um damit dem Urologen eine gezielte Stanzbiopsie zu ermöglichen. Wenn mittels der MRT Untersuchung keine verdächtigen Veränderungen gefunden werden, macht das eine Biopsie (Stanze) der Prostata möglicherweise überflüssig.


Unsere MRT Geräte gehören zur neuesten Generation, vor allem die Prostata Untersuchungen werden ausschließlich bei 3-Tesla im Ultrahochfeldbereich durchgeführt, um die höchste Bildqualität und damit auch die beste diagnostische Aussage zu gewährleisten.


Wichtig ist uns die enge Zusammenarbeit mit den urologischen Kollegen, um nach einer Diagnose die bestmögliche Behandlung und auch den besten Informationsfluss sicherzustellen. Zu den Untersuchungen erstellen wir strukturierte Befunde, das bedeutet, das Veränderungen auf einer Skala von eins bis fünf eigeschätzt werden. Eins heißt höchstwahrscheinlich gutartig, fünf heißt höchstwahrscheinlich bösartig und damit abklärungswürdig.


Ihr Urologe bekommt von uns, genau wie Sie, die Bilddaten der Untersuchung. Sollten Fragen nach Zugang des Befunds offenbleiben, stehen wir immer im engen Kontakt mit dem Urologen, um genau diese Fragen auszuräumen und um so eine schnelle und akkurate Behandlung zu ermöglichen.

Interventionelle Radiologie

Die interventionelle Radiologie ist ein Teilgebiet der Radiologie. Bei der interventionellen Radiologie steht nicht die Diagnosestellung, sondern minimal invasive therapeutische Eingriffe unter radiologischer Bildgebung wie MRT (Kernspintomographie), CT (Computertomographie) oder Sonographie (Ultraschall) im Fokus. Interventionelle Eingriffe werden über die gesamte Dauer mittels der Bildgebung überwacht.


Interventionelle Eingriffe an allen Gefäßregionen

An unserer evidia Zweigpraxis Angio-Radiologisches Institut Bochum bieten wir komplexe Gefäßeingriffe wie Angioplastieverfahren, Stentimplantationen, Interventionen am Dialyseshunt, aber auch die Aortenaneurysma-Therapie-Planung an.


Dr. med. Longwitz, Leiter des Instituts, ist ein Experte mit langjähriger Erfahrung und höchster Expertise in angiographischen Interventionen. Dr. med. Mönnings ist DEGIR zertifiziert. Beide Ärzte gehören zu den wenigen radiologischen Fachärzten, die interventionelle Eingriffe in allen Gefäßregionen im großen Umfang ambulant durchführen.


CT-gesteuerte Schmerztherapie statt Operation

Rückenschmerzen zählen in Deutschland zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Die Schmerzen an der Wirbelsäule treten zwischen dem Nacken und Gesäß auf, die bis in die Arme ausstrahlen können. Rückenschmerzen haben verschiedene Ursachen. Zum Beispiel können bereits bei Jugendlichen Verkrümmungen und Schiefstellungen des Rückens zu gesundheitlichen Problemen wie Skoliose führen. Auch Menschen, die viel vor dem Bildschirm sitzen, nehmen nicht selten eine Fehlhaltung ein, was zu Verspannungen in der Rücken- und in der Nackenmuskulatur führen kann. Aber auch Verschleiß in Folge des Alterns kann Rückenprobleme verursachen.


An unseren evidia Standorten bieten wir Ihnen mit ambulanten schmerz- und mikrotherapeutischen Eingriffen an der Wirbelsäule ein innovatives Behandlungskonzept an.

Die modernen bildgebenden Verfahren ermöglichen es, Behandlungsinstrumente wie Nadeln, Kanülen oder Endoskope punktgenau und präzise an den verschiedensten Körperregionen zu platzieren, ohne Verletzungen von lebenswichtigen Organen oder Nerven zu riskieren. Die ambulant vorgenommene CT-gesteuerte Behandlung bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Präzision. Im begleitenden CT-Bild können Nerven, Blutgefäße und andere Körpergewebe genau erkannt werden. Multicenter-Studien belegen, dass dieses Verfahren bei über 80 % der Patienten zu einer deutlichen Linderung bis hin zu einer fast vollkommenen Beschwerdefreiheit geführt hat.


Vor einer Behandlung muss eine umfassende Analyse der jeweiligen Wirbelsäulenerkrankung stehen. Für die Analyse stehen mehrere Untersuchungsmethoden zur Verfügung: Erste Erkenntnisse kann eine digitale Röntgenaufnahme des entsprechenden Wirbelsäulenabschnitts liefern. Noch aussagekräftiger sind die mit einer Computertomographie (CT) beziehungsweise mit einer Kernspintomographie (MRT) gewonnenen Bilder. Das Spektrum der Therapiemöglichkeiten umfasst alle Abschnitte der Wirbelsäule.

Mit einer feinen Injektionsnadel werden unter computertomographischer Kontrolle mit örtlichen Betäubungsmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten Muskeln, Wirbelgelenke, Ilio-sakralgelenke (Beckenfugengelenke), die Nervenwurzeln oder auch die Bandscheibe behandelt.

Die korrekte Lage der feinen Nadel wird mittels einer geringen Injektion eines Kontrastmittels über die gesamte Behandlung überprüft.

Da die so eingesetzten Arzneimittel nur vor Ort und nicht auf den restlichen Körper wirken, kann bei deutlich geringerer Dosierung eine viel höhere Wirkung erzielt werden. Die aufgrund der lokalen Betäubung nahezu schmerzfreie Therapie wird in aller Regel im Abstand von wenigen Tagen mehrfach wiederholt. Die Dauer der Behandlung, inklusive Vorbereitung, liegt bei ca. zehn Minuten. Mit unseren modernen Geräten reduzieren wir die Strahlenexposition auf ein Minimum.


Zu unserer Diagnostik und Therapie zählen:


  • Computertomographie (CT)

  • Kernspintomographie (MRT)

  • Digitales Röntgen



Nuklearmedizin

Die Spezialisten unserer nuklearmedizinischen Abteilung arbeiten ausschließlich mit modernsten bildgebenden Verfahren, zum Beispiel dem PET/CT. Ein wesentliches Element unserer Tätigkeit ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Experten der Onkologie. Krebszellen wachsen schneller als normale Zellen und weisen dadurch einen veränderten Stoffwechsel auf. Um die Abbildung des Stoffwechsels zu ermöglichen, werden in der nuklearmedizinischen Diagnostik den Patienten Radiopharmaka (radioaktive Arzneimittel) zur besseren Darstellung verabreicht.


Die Nuklearmedizin ist der Schlüssel der modernen Onkologie, um eine möglichst frühzeitige Erkennung bösartiger Erkrankungen sowie eine exakte Diagnosestellung einschließlich der Beurteilung des Stadiums, zu gewährleisten. Nur in diesem Zusammenspiel lässt sich eine zielführende Therapie mit einer damit verbundenen guten Prognose bei guter Lebenserwartung erreichen.

Zu unserer Diagnostik & Therapie zählen unter anderem:

PET/CT mit

  • 18F-Fluor-FDG (Glukosestoffwechsel, Tumoren und Entzündungen)

  • 68Ga-Gallium-DOTATOC (neuroendokrine Tumoren, Karzinoid etc.)

  • 68Ga-Gallium-PSMA (Prostatakarzinom)

  • 18F-Fluor-PSMA (Prostatakarzinom)

Sonographie der Schilddrüse und des Halses und Schilddrüsenpunktion sowie alle konventionellen Szintigraphien, zum Beispiel:

  • Skelettszintigraphie (z. B. Metastasensuche oder Prothesenlockerung oder Entzündung, z.B. Rheuma)

  • Schilddrüsenszintigraphie (z.B. Abklärung von Knoten, Autoimmunerkrankungen)

  • MIBI-Knotenszintigraphie der Schilddrüse (auffällige Knoten)

  • Nebenschilddrüsenszintigraphie (z.B. V.a. Adenom)

  • SLN-Szintigraphie ("Wächterlymphknoten" bei z.B. Brustkrebs)

  • Lungenszintigraphie (z.B. bei V.a. Lungenembolie)

  • Herzszintigraphie (z.B. V.a. koronare Herzerkrankung)

  • Magenszintigraphie (z.B. V.a. Entleerungsstörung)

  • Nierenszintigraphie (z.B. Abklärung Ureterstenose, Clearancebestimmung)

Neuroradiologie

Im Rahmen der diagnostischen Neuroradiologie werden radiologische Untersuchungen durchgeführt, um Krankheitsprozesse am Gehirn und am Rückenmark zeitnah und schonend zu erkennen. Die wichtigsten Untersuchungsmethoden hierzu sind zum einen das konventionelle Röntgen sowie die Computertomographie und die Kernspintomographie (MRT).


Das Aufgabengebiet der Neuroradiologie umfasst die Diagnostik und die Behandlung (Therapie) von Erkrankungen und Veränderungen des Zentralen Nervensystems (ZNS), das heißt von Gehirn und Rückenmark.


Die Neuroradiologie ergänzt somit mit radiologischen Untersuchungstechniken unter anderem die Nachbardisziplinen Neurologie und Neurochirurgie und bietet Ihnen als Patient Hilfe und Alternativen in diagnostischer und therapeutischer Hinsicht.


Enge diagnostische Fragestellungen verbinden die Neuroradiologie auch mit den Fächern Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kieferchirurgie und Ophthalmologie (Augenheilkunde).


Wir bieten Ihnen standortübergreifende Kompetenz. Unsere Spezialisten an unseren verschiedenen Standorten bieten Ihnen präzise Diagnostik und hohe Sicherheit.


Bei einer Reihe von Erkrankungen werden als wichtiger und deutlich zunehmender Bereich der Neuroradiologie auch therapeutische Verfahren eingesetzt, die unter dem Begriff der Interventionellen Neuroradiologie zusammengefasst sind. Alle Eingriffe finden unter Bildkontrolle statt. Häufige Verfahren sind die Angiographie oder die Computertomographie.


Die bei uns eingesetzten interventionellen Maßnahmen sind oft durch eine in der Regel kürzere Eingriffszeit und der nur minimal verbleibenden Punktionsstelle, schonender für Sie als invasive neurochirurgische Eingriffe. Welche Therapieform für Sie infrage kommt, entscheidet ein Team aus Spezialisten der Neurologie, der Neurochirurgie und der Neuroradiologe.


Zu unserer Diagnostik & Therapie zählen unter anderem:

  • Röntgenuntersuchungen

  • Computertomographie (CT)

  • Kernspintomographie (MRT)

  • Angiographie (Darstellung der Gefäße mit Kontrastmittel)

  • Sonographie (Ultraschall)

  • Myelographie (Untersuchung des Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel).



Lungendiagnostik

Husten und Atemnot sind unspezifische Symptome, hinter denen sich vielfältige Krankheitsbilder verbergen können. Die radiologische Lungendiagnostik ist der Schlüssel zur Diagnose und Therapie. Von der Lungenentzündung und Staublunge über Flüssigkeitseinlagerung bei Funktionsstörung des Herzens bis hin zum gefürchteten Lungenkrebs: Bei evidia erhalten Sie dank modernster Bildgebungstechnik eine präzise Diagnostik und die entsprechende Therapie.


In unseren evidia Praxen arbeiten wir mit verschieden Bildgebungsverfahren, wie digitales Röntgen, CT und MRT, um der Ursache Ihrer Lungenbeschwerde auf den Grund zu kommen.

Digitales Röntgen

Bis heute ist der „Röntgen-Thorax“ die radiologische Basisdiagnostik: für die Lungenentzündung, zum Nachweis einer Wassereinlagerung bei Herzfunktionsstörungen oder zum Ausschluss bösartiger Erkrankungen. In ihrer modernsten Form mit digitaler Aufnahmetechnik und computerisierter Bildnachverarbeitung kommt die Röntgendiagnostik der Lunge an allen unseren Standorten zur Anwendung.

Computertomographie (CT)

Während bei der einfachen Röntgenaufnahme bei der Überlagerung von Herz und Rippen kleinere Tumore unerkannt bleiben können, werden sie mit der CT sicher erfasst und können exakt vermessen werden. Im hochauflösenden CT wird die Lungenfeinstruktur Schicht für Schicht millimetergenau erkannt und analysiert.


Leistungsspektrum CT der Lunge:

  • Pneumonie-Diagnostik

  • Tumordiagnostik (Staging)

  • Rundherddiagnostik incl. Rundherdvolumetrie

  • Lungengefäßdiagnostik

  • Hochauflösende CT der Lunge (HRCT): Diagnostik interstitieller Lungenerkrankungen, Diagnostik chronisch-obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD), arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen z.B. bei Asbestexposition

Kernspintomographie (MRT) der Lunge

Die MRT ist aufwändiger als andere Verfahren, bietet aber viele Vorteile – allen voran die Möglichkeit, Aufnahmen der Lunge ohne Röntgenstrahlung zu erhalten. Hierbei erscheinen wasserhaltige Anteile des Körpers (Leber, Muskeln) hell und wasserarme Anteile (auch die Lunge) dunkler. Krankhafte (pathologische) Veränderungen der Lunge mit einer Neubildung von Gewebe (Tumor) oder mit Einlagerung von Flüssigkeiten (bei einer Lungenentzündung oder bei Herzinsuffizienz) kommen hell vor dem dunklen Hintergrund des Lungengewebes zur Darstellung. Die MRT ist zudem hervorragend geeignet, die Weichteile der Thoraxwand sowie des Mediastinums zu beurteilen. In allen Fällen, in denen eine Strahlenexposition vermieden werden soll oder muss – z.B. zur Untersuchung von Kindern oder Schwangeren – bietet die MRT eine wertvolle Alternative. Leistungsspektrum MRT der Lunge


Thoraxuntersuchungen bei Kindern:

  • Erkrankungen der Luftwege (z.B. Mukoviszidose/CF), Pneumoniediagnostik

  • Tumorausschluss

  • Lungen-Embolieausschluss (z.B. bei Schwangeren)

  • Lungen-Gefäßdiagnostik


Zu unserer Diagnostik & Therapie zählen unter anderem:

  • Digitales Röntgen

  • Computertomographie (CT)

  • Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Angiographie (Darstellung der Gefäße mit Kontrastmittel)

  • Sonographie (Ultraschall)

  • Myelographie (Untersuchung des Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel)

Musculo-Skelettal und Sport

Der Begriff Musculo-Skelettal bedeutet übersetzt: Bewegungsapparat. Der Bewegungsapparat besteht aus Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern und Bandscheiben sowie den dazugehörigen Nerven und Blutgefäßen.


Das koordinierte Zusammenwirken zwischen Muskel, Knorpel, Knochen und Sehnen bildet die Grundlage für die uneingeschränkte Mobilität. Störungen im Zusammenspiel des Bewegungsapparates können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.


Der Musculo-Skelettal verleiht dem Körper Form, Halt, Stabilität sowie Flexibilität und schützt lebenswichtige Organe. Der Skelettanteil des Systems dient als Hauptspeichersystem für Kalzium und Phosphor und enthält Bestandteile des hämatopoetischen Systems.


Die komplexe Wechselbeziehung zwischen diesen getrennten Strukturen treibt den Bewegungsapparat an. Jede Struktur ist von der jeweils anderen abhängig, um einwandfrei funktionieren zu können.


Der Schwerpunkt Musculo-Skelettale Bildgebung befasst sich mit der Diagnostik von Verletzungen und Erkrankungen an Knochen, Muskeln und Gelenken. Dabei werden traumatologische (z. B. Knochenbrüche, Bänderrisse), entzündliche (z.B. Rheuma), degenerative (z.B. Arthrose) und endokrinologische (z.B. Osteoporose), Veränderungen der Knochen, Muskeln, Bänder und Sehnen diagnostiziert, um sie anschließend einer optimalen Behandlung zuzuführen.


Hierbei haben die bildgebenden Verfahren die wichtige Aufgabe – ausgehend von der Vielzahl der möglichen Ursachen oft unspezifischer Schmerzen am Bewegungsapparat – die exakte Diagnose zu stellen, welche die Grundlage einer effizienten Behandlung ist. Dabei ist es unerlässlich, spezifische Diagnosen von normalen Alterungsprozessen abzugrenzen.


Es gibt typische Verletzungen, die aus der Schädigung des Muskel- oder Skelettsystems resultieren können. Dazu gehören verletze Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen. Die Verletzungen treten sowohl aufgrund einer anstrengenden und / oder sich wiederholenden Tätigkeit als auch durch zum Beispiel einzelne Traumata.

Die Ursachen hierfür sind meistens Unfälle im Alltag oder beim Sport – oder Fehlbelastungen einzelner Körperregionen.


Zu den häufigsten akuten Erkrankungen zählen:

  • Zerrungen

  • Muskelfaserriss/Muskelbündelriss

  • Verstauchungen (Verletzung der Gelenkkapsel oder eines Bands)

  • Bänderdehnungen/ Bänderriss (Umknicktrauma des Sprunggelenks)

  • Schleimbeutelentzündung

  • Knochenbruch

  • Überlastungssyndrom von Sehnen

  • Impingement-Syndrom


Gerade bei Sportverletzungen sind die Diagnostik und eine schnelle Therapiestrategie entscheidend für die weitere Karriere – unabhängig davon, ob Hobbysportler oder Profi. Zu unseren Patienten zählen beide Sportgruppen. Im Profibereich arbeiten wir zum Beispiel eng mit dem VfL Bochum zusammen- der Verein vertraut uns bereits seit vielen Jahren seine Spieler an.


Als bildgebende Verfahren dienen neben der Projektionsradiographie – digitales Röntgen – auch die Computertomographie (CT), die Magnetresonanztomographie (MRT) und Knochendichtemessungen. Zudem erfolgen Durchleuchtungsuntersuchungen, insbesondere im Rahmen einer darauf folgenden CT-/MRT-Arthrographie.


Neben der Bildgebung stellen minimal-invasive Eingriffe am Bewegungsapparat einen weiteren Schwerpunkt unserer Abteilung dar. Als Beispiel sei die Therapie von gutartigen Knochentumoren wie dem Osteoidosteom durch eine Radiofrequenzablation (RFA) genannt. Des Weiteren führen unsere Spezialisten gezielte Interventionen zum Beispiel Biopsien, Markierungen oder auch diagnostisch-therapeutische Injektionen durch.